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Gelassenheitsprüfung am 14.09.2003

in Mülheim-Mintard

Am 14.09. war es nun soweit: Die Gelassenheitsprüfung stand vor der Tür. Schon vor Wochen hatten Svenja und ich uns angemeldet. Obwohl wir fleißig geübt hatten, waren wir sehr nervös. Zuhause ist eben alles einfacher... 

Eine Stunde vor Prüfungsbeginn sollten wir startbereit sein, das hieß für uns, um 13.30 Uhr an der Meldestelle zu erscheinen. Nachdem die Pferde verladen waren, fuhren wir zeitig los. An der Meldestelle hieß es dann, dass die Reihenfolge der Starter aushängen würde. Wir stellten fest, dass der Start in alphabetischer Reihenfolge erfolgen sollte. Svenja war im ersten Drittel, ich war leider Vorletzte (es waren 48 Starter genannt). 

Nun hieß es warten, warten, warten.......... 

In der Zwischenzeit führten wir unsere Pferde schon mal über den Abreiteplatz, auf dem Flattertor, Stangen und Planen aufgebaut waren. Alles kein Problem, tja, bis wir unsere Pferde voneinander trennten. 

Gezappel, nervtötendes Gewieher (ich bin ja so einsam, wo ist mein Kumpel?). Der Hängerkumpel ist halt die Herde. Wir versuchten zwar durch Übungen die Pferde abzulenken, ganz beruhigt haben sie sich aber nicht. Nach langem Warten wurde Svenja aufgerufen. Mit einem schreiendem, etwas unaufmerksamen Merlin ging es auf den Prüfungsplatz. Zuerst musste an der Hand vorgetrabt werden, dann sollten Stangen gekreuzt werden. Nun folgten die Luftballons und die Müllpassage. Als nächstes rollten dann die Bälle vor die Hufe und in einer Sägespähnegasse musste rückwärtsgerichtet werden. Danach kamen die Regenschirme, die Plane und die Klapperstrecke an die Reihe. Zum Schluss musste Merlin stillstehen, während ein Geräusch von Band abgespielt wurde. Da Merlin sehr nervös war und Svenja teilweise einfach nicht beachtet hat, bestanden die beiden die Prüfung leider nicht. Beim nächsten mal wird’s besser. 

Für mich hieß es immer noch warten und hoffen, dass Montana nicht so einen Stress macht. 

Nachdem mittlerweile 4 Stunden Wartezeit hinter mir lagen, wurde auch ich aufgerufen. Ganz so ruhig war Montana leider auch nicht. Das Vortraben war ziemlich flott. Dann passierten wir doch einigermaßen ruhig die Stangen, Luftballons, die Müllpassage und die Bälle. Das Rückwärtsrichten war etwas träge. Nun folgten die Regenschirme und Montana machte einen erschreckten Satz zur Seite, folgte mir aber brav. Über die Plane und durch die Klapperstrecke ging es dann wieder ganz gut. Zum Schluss war stillstehen am durchhängendem Strick oder Zügel angesagt. Der erste Versuch war nicht wirklich Stillstehen; sie suchte immer nach Merlin, doch beim Zweiten gelang es. Weil Montana nicht 100%ig aufmerksam war, haben wir nur mit Note 3 bestanden. 

Trotz der langen Wartezeit hat es Spaß gemacht. Alles war gut organisiert und das Wetter war auch schön. Bei der nächsten GHP in der näheren Umgebung werden wir bestimmt wieder teilnehmen. 

Viele Grüße,

Heike Worm

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