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Das Adventskalenderrätsel

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01.12.2011 - die erste Frage des Wanderreiter-Adventskalenders vom Wanderreiter-Magazin geht online - 23 weitere Fragen sollen noch folgen, und ich beantworte brav jede der insgesamt 24 Fragen. 

Zu gewinnen gibt es neben vier Wanderreitwochenenden auf unterschiedlichen Höfen auch Packtaschen eines namenhaften Herstellers und diverse Fachbücher. Unter den Wanderreitstationen ist auch Piet Rott von Piet´s Adventure Trails - ein ehemaliger Duisburger, den ich schon lange einmal wieder besuchen möchte - ich spekuliere auf sein Wanderreitwochenende…. das wäre bestimmt auch für Piet eine Überraschung :) 

Endlich ist es so weit und aus über 120 Teilnehmern werden die Gewinner bekannt gegeben. Ich gehöre zu den Mitwirkenden, die alle Fragen rund ums Wanderreiten richtig beantwortet haben, und eine Auslosung lässt mich das Wochenende auf dem Fischerhof in Reckenthal gewinnen. Sobald die Gewinner online sind, ruft Piet an und gratuliert mir - nun ja… den Fischerhof wollte ich auch schon immer einmal kennen lernen, ist er doch Sitz der Deutschen Wanderreitakademie (DWA). 

Ich bin gespannt, was mich erwartet! 

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Der Fischerhof 

Der Fischerhof liegt in Reckenthal, einem Ortsteil von Montabaur im schönen Westerwald. 

Reckenthal wurde vor einiger Zeit zur pferdefreundlichsten Gemeinde von Rheinland-Pfalz gewählt. 

Der Hof besitzt fünf Appartements, die für eine Wanderreitstation sehr gut ausgestattet sind - alle Appartements besitzen einen eigenen Zugang und Balkons in Richtung Hof, direkt über den Anbindebalken der Pferde. Zudem können vier Doppelzimmer belegt werden. 

Für Gastpferde stehen Einzeloffenställe oder offene Boxen zur Verfügung. 

Auf dem Hof bildet der runde Tisch unter dem großen Sonnensegel das Zentrum - alle Stühle tragen einen Namen der Jünger Jesus Christi (… ich wählte mit Bedacht Petrus…). 

Treffpunkt nach dem Ritt und zur Mahlzeit ist die große Tafel im Salon der Blauen Blume - diese ist nicht nur Symbol der Romantik, sondern auch ein Symbol der Wanderschaft. 

Der Fischerhof ist nicht nur Wanderreitstation, sondern auch Sitz der Deutschen Wanderreitakademie in Deutschland e.V.

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Gelbachritt in den Frühling 

Es war so weit! Ende April fuhr ich freitags mittags mit meinem Arabischen Vollblüter Kemal Efendi in Richtung Rheinland-Pfalz - kurze Verkehrsstockung rund um Köln und nervende LKW-Fahrer, aber ansonsten kamen wir gut durch bis zur Ausfahrt Montabaur - Fischerhof, wir kommen :) 

Zur vereinbarten Zeit traf ich auf der Wanderreitstation ein und Carsten N. begrüßte mich im Namen von Herbert Fischer, dem Hausherren, der sich derzeit in Spanien auf den Spuren von Salvator Dali befand. 

Mit Carsten bekomme ich am Freitag und Sonntag einen weit gereisten und interessanten Rittführer. Erst Anfang April traf er mit seiner Paint-Mix-Stute Sheewa aus Dänemark nach 40 Tagen Reitzeit (ca. 1000 Reitkilometer) auf dem Fischerhof ein. In der Vergangenheit ritt er bereits mit seinem Isländer von Skagen nach Santiago de Compostela - ein echter Pilgerer an meiner Seite :) 

Sein nächstes Projekt ist die DWA-Stafette: 80 Tage von der Nordsee bis zur Schweiz. 

Am frühen Freitagabend starte ich mit Carsten auf einen 2-stündigen Ritt rund um Reckenthal - das Gelände erweist sich als westerwaldtypisch… bergig :) 

Mein flachlandgewöhntes Pferd schlägt sich tapfer und hält gut mit der flotten Sheewa mit. 

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Zurück am Hof erwarten uns Jenny und Dominik - Jenny, die rechte Hand von Herbert Fischer, wird meine Rittführerin am Samstag sein und ihr Mann Dominik wird ebenso mit von der Partie hoch zu Ross sein. Aber vorher stand ein gemeinsamen Abendessen im Salon der Blauen Blume an mit anschließendem gemütlichen Zusammensitzen - schließlich hatten wir alle ein gemeinsames Lieblingsthema… die Pferde! 

Der Samstagmorgen begann ganz nach meinem Geschmack! Als wir uns um 9 Uhr zum gemeinsamen Frühstück trafen, hatte Carsten bereits mein Pferd vollständig versorgt… echter Luxus, den ich gar nicht erwartet hatte. Gerda, die Küchenfee, tischte uns ein ordentliches Frühstücksmahl mit Eiern, Speck, Lachs, Brötchen, warmen Brot, leckrem Kaffee, Tee, Orangensaft und weiteren Köstlichkeiten auf - da dauert das Frühstück auch schon einmal etwas länger :) . Ohne Eile wurden anschließend die Pferde rittfertig gemacht - wir waren zu viert - neben Jenny und Dominik ging noch Gerd, ein Reitgast aus Frankfurt, mit auf die Tour. 

Der eigentliche Gelbachritt begann…. unter Durchquerung von Gelbach und Ahrbach ritten wir bergauf, bergab durch die Landschaft des Westerwaldes. Ziel war das historische Landhotel Studentenmühle , gelegen im idylischen Eisenbachtal. Dort legten wir eine Mittagsrast für Mensch und Tier ein, um anschließend auf anderen, abwechslungsreichen Wegen am späten Nachmittag zurück zum Fischerhof zu kehren. Zwar war unsere Hauptgangart Schritt, jedoch legten wir auf der gesamten Strecke auch 4 flottere Galloppaden hin, die den Pferden sichtlich gefielen (dem Herrn Kemal sowieso ;) 

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Das Wetter meinte es gut mit uns! Zwei Regengüsse ereilten uns, die nachkommende Sonne entschädigte uns jedoch. Ausgerüstet mit robusten Regenmänteln und einer wasserdichten Nierendecke für den empfindlichen Hochblüter trotzten wir gut gelaunt dem Nass von oben. 

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Der Abend fand seinen Abschluss in einem gemeinsamen Abendessen - Abschied von Jenny und Dominik - den Sonntag sollte ich wieder mit Dänemarks Pilger verbringen. 

Sonntagfrüh…. Ballade zu Pferd - Carsten gönnte mir abweichend von der Norm nicht nur ein kleines Frühstück, sondern auch eine halbe Stunde Verspätung…. So ging es erst um 7.30 Uhr los. Auf leisen Hufen durchstreiften wir wiederum den Westerwald rund um Reckenthal, einem Gebiet, das mit immer neuen Wegenvariationen zu bereiten ist… niemand unterwegs außer uns… stille Natur… nur wir und unsere geliebten Pferde Sheewa und Kemal, die gut miteinander harmonieren. Viel zu schnell ist er vorbei, unser Ritt in der leisen Morgenstunde, begleitet von Rehen und fließenden Bächen. 

Zurück auf dem Hof erwartet uns wieder ein fürstliches Frühstück von Gerda, die vor 37 Jahren aus Duisburg nach Reckenthal gezogen ist. Neben der Liebe zu den Pferden haben Carsten und ich noch etwas Gemeinsames entdeckt… die Wichtigkeit des guten Frühstückens :) - so sitzen wir im Salon der Blauen Blume und lassen es uns bei dem reichhaltigen Frühstück gut gehen und reden über unsere Pferde, die wir währenddessen im Offenstall sehen können. 

Und dann ist es vorbei, das gewonnene Wanderreiterwochenende auf dem Fischerhof - zwar habe ich den Hausherren nicht kennen lernen können, aber dafür andere, interessante Menschen getroffen. 

Das Auto ist ruck-zuck gepackt - den Herrn Kemal in den Hänger geschickt - und los ging es Richtung Ruhrgebiet. Diesmal ohne LKWs auf der Bahn… entspannt und zügig… Wiedersehensfreude mit dem Pony und der Heimat… meine ureigene Ballade…. 

 

Britta Nehrenheim

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