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Reiter-Rallye RFV Dilkrath am 17.05.2012

 

An Christi Himmelfahrt fand die diesjährige Rallye des RFV Dilkrath statt. Da wir unseren Titel vom letzten Jahr verteidigen wollten, und die Rallyes dort immer sehr schön organisiert sind, haben wir uns schon früh entschieden, dort zu starten. 

 

Geplant war, dass meine RB mit Amy startet, eine Freundin mit ihrem Warmblut und ich nach einjähriger Verletzungspause wieder einmal mit Mikky. 

 

Laut Ausschreibung war die Strecke ca. 11 km lang und als Einstieg fand ich diese recht kurze Strecke sehr gut. 

 

Leider stand unser Start unter keinem guten Stern. Das Warmblut ging einige Tage vor der Rallye lahm, und es war klar, dass er nicht starten konnte. Am Mittwoch haben wir dann den beiden Hafis abends den Schweif gewaschen und alles für den nächsten Tag gepackt - wir freuten uns schon sehr auf den Ritt am nächsten Tag. 

 

Als Amy gerade in ihrer Box stand, ist sie leider unglücklich an einer Kante in der Box hängen geblieben und hat sich das Eisen (und leider auch den halben Huf) abgerissen und sich eine Wunde am Bein zugefügt. Wir haben dann das Eisen, das noch an einem Nagel hing, komplett abgemacht und einen Termin beim Schmied für Freitag ausgemacht. Es war jedoch schnell klar, dass Amy auf keinen Fall an der Rallye würde teilnehmen können. Netterweise hat uns jedoch eine Bekannte ihr Pferd für den nächsten Tag zur Verfügung gestellt, und so konnte ich zumindest mit Mikky auf unserer ersten Rallye starten. 

 

Am Donnerstag machten wir uns frühzeitig auf den Weg nach Dilkrath, da wir das 2. Team waren. Am Platz angekommen sind wir zunächst zur Meldestelle, um uns anzumelden. Dort erhielten wir eine kurze Einweisung über den Ablauf, eine Karte für den Ritt und einen Fragebogen für unterwegs, und die Info, dass die Strecke in 1 - max. 1,5 Std. zu absolvieren ist. Jede Minute über oder unter dieser Zeit bedeutete 0,1 Fehlerpunkte. Außerdem bekamen wir einen allgemeinen Fragebogen, der direkt vor Ort beantwortet werden musste. Leider ließ uns unser Wissen zum Thema "Olympia" ein wenig im Stich und so konnten wir nicht alle Fragen richtig beantworten. 

 

Zurück am Hänger begannen wir, die Pferde fertig zu machen. Leider musste ich feststellen, dass ich meine Trense zu Hause vergessen hatte. Also musste ich den Geländeritt mit Halfter reiten (für den anschließenden Trail brachte mit netterweise eine Freundin meine Trense vorbei). Außerdem steckte ich meine Turnschuhe ein, da ich vor hatte, Mikky einen Großteil der Strecke zu führen, um ihn langsam wieder an eine Rallye zu gewöhnen. 

 

Um 10:47 machten wir uns gemütlich auf den Weg und sogleich mussten auch die ersten der 20 Streckenfragen beantwortet werden. Nach einer halben Stunde (und quasi der Hälfte der erlaubten Zeit), hatten wir gerade mal ¼ der Strecke hinter uns. Wir haben uns nun entschieden, ein wenig schneller zu reiten und mehr zu traben (leider war damit auch mein Vorhaben einen Großteil zu führen, hinfällig). Es war jedoch sehr schwierig, die Lösungen für die Streckenfragen zu suchen, die Strecke auf der Karte zu lesen und gleichzeitig die Antworten zu notieren. Die Strecke war jedoch sehr schön und abwechslungsreich und bei dem schönen Wetter hat der Ritt trotz allem viel Spaß gemacht. Die Pferde waren sehr lieb und haben brav mitgemacht. Auch die ganzen Vatertags-Ausflügler konnte die beiden Oldies (Mikky ist 21 und der "Leih-Friese" ist 20 Jahre) nicht aus der Ruhe bringen. 

 

Im Ziel erwartete uns ein Trailparcours mit unterschiedlichen Stationen (Besenpolo, Eierreiten, Stofftiertransport, Huf in einen Eimer stellen, Regenschirm-Slalom, Plane, Fahne, Rappelsack). Die Stationen konnten untereinander aufgeteilt werden - jeder musste mind. eine Station absolvieren. Da wir nicht wussten, wie der Friese auf diese Spiele reagiert, haben wir uns entschieden, dass Mikky einen Großteil der Aufgaben übernimmt. Die maximale Zeit betrug 4 Minuten, und es sollten so viele Stationen wie möglich in dieser Zeit bewältigt werden. Wir haben den kompletten Parcours in ca. 3 Minuten geschafft. 

 

Danach wurde der Fragebogen zur Strecke ausgewertet und für jede richtige Antwort gab es einen Buchstaben. Aus den Buchstaben musste anschließend ein Satz gebildet werden. Leider hatten wir 4 oder 5 Fragen falsch beantwortet, und so fehlten uns einige Buchstaben. Nach einigem Raten konnten wir den Satz (Das Glück dieser Erde) dann doch zusammensetzen. 

 

In der Zwischenzeit waren immer noch keine weiteren Teams eingetroffen. Die Zeitvorgabe war anscheinend echt sehr knapp bemessen. Eine Zeitvorgabe, um den Zeitplan für die Veranstaltung einzuhalten, ist vielleicht nicht verkehrt, aber so eine wirklich schwer zu schaffende Zeitvorgabe verleitet natürlich dazu, ohne Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer durch das Gelände zu heizen und sollte nicht das Ziel einer Rallye sein. Uns hat der Ritt und auch der Trail trotzdem großen Spaß gemacht, und es war sehr schön nach langer Pause wieder auf einem solch sicheren Trailpferd zu reiten. 

 

Anschließend haben wir erst einmal die Pferde nach Hause gebracht und sind anschließend zur Siegerehrung zurückgekommen. Es wurden alle Teilnehmer platziert und alle erhielten eine Erinnerungsschleife - und unerwarteter Weise konnten wir den Titel aus dem letzten Jahr verteidigen und haben die Rallye gewonnen. Das war ein wirklich schöner Abschluss einer gelungenen Veranstaltung. 

 

Bei der nächsten Rallye sind wir wieder mit dabei! 

 

Bilder gibt es unter kickyfoto.de

Arissa Kronen

 

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