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15. Pferderallye bei der RG Haus Dorp e.V. am 04.05.2008

 

Am 04.05. machte ich mich das erste Mal mit Pferd und Hänger alleine auf den langen Weg nach Lohmar. Dort traf ich Manuela mit ihrer Stute Casey´s Dream. Wir vier würden ein Team bilden.

Auf dem Außenplatz warteten die ersten Aufgaben auf uns. Zuerst mussten wir mit Pferd an der Hand über ein Cavaletti balancieren. Dank unserer Pferde, an denen wir uns kräftig abstützten und festhielten, gelang dies wunderbar. 

Dann mussten 4 Fragen beantwortet werden: 

  1. Wie viele Pferde werden in einer Troika angespannt, wie viele in einem Random?
    = 3 Pferde (im Random hintereinander, in der Troika nebeneinander)
  2. Welche Speisepilze werden in dunklen Höhlen auf Pferdemist gezüchtet?
    = Champignons
  3. Was schuf Gott am siebten Tag?
    = Nichts, er ruhte.
  4. Was findet jedes Jahr Ende Mai im Merfelder Bruch statt?
    = Dülmener Wildpferdefang

Da wir ja vielseitig interessiert sind, waren diese Fragen zum Glück kein Problem. 

Und los ging es in Richtung ersten Streckenposten. Die Wege im Bergischen sind wirklich ziemlich schotterig und für fühlige Barfusspferde nicht geeignet. 

Nach kurzer Zeit erreichten wir Streckenposten Nr. 1. Dort galt es ein Kinderpuzzle zu lösen und einer Puppe 10 Sachen anzuziehen. Man hatte jeweils 1 Minute Zeit. Manuela löste das Puzzle erstaunlich schnell (ich frag mich, ob die öfter Kinderpuzzle macht :-) und ich schaffte neun von zehn Anziehsachen bei der Puppe. 

Weiter ging es durch das schöne Gelände, bei dem man eigentlich ständig eine schöne Aussicht genießen kann. 

Schon erreichten wir Streckenposten Nr. 2, wo wieder einige Fragen zu lösen waren:

  1. Was dreht sich jeden Tag zweimal im Kreis?
    = Der Stundenzeiger
  2. Wie wird die Leistung von Motoren außer in Pferdestärken noch angegeben?
    = in Kilowatt/KW
  3. Wie viel PS ist ein KW?
    = 1,36 PS

Bis auf die dritte Frage waren zum Glück auch diese Aufgaben lösbar. Außerdem mussten an diesem Posten noch Pferdeanzeigen zugeordnet werden. Man bekam die Bilder mit Pferd darauf und die Beschreibungen getrennt und musste diese dann einander zuordnen. 

Nach einigen Höhen, die es zu erklimmen galt, kamen wir beim dritten Streckenposten an. Auch hier ging es mit einigen Fragen los: 

  1. Nenne die Möglichkeiten, die Größe eines Pferdes zu bestimmen.
    = Stockmaß und Bandmaß
  2. Wie viele Kubikmeter Erde sind in einem Erdloch, das jeweils 20 cm lang, breit und tief ist?
    = Null
  3. Wie heißen der Morgen- und der Abendstern?
    = Venus
  4. Wie kann man feststellen, ob ein Pferd dehydriert ist?
    = Hautfaltentest

Bis auf die Venus lag alles im Rahmen unserer Pferdebildung. 

Für die praktische Aufgabe sollte man sein Pferd besonders gut kennen. Es standen drei Eimer nebeneinander, im ersten Eimer waren Leckerchen, im zweiten Äpfel und im letzten Eimer Möhren. Man musste vorhersagen, aus welchem Eimer das Pferd zuerst fressen würde, dann am losen Zügel draufzureiten und hoffen. Manuela legte sich auf die Möhren fest und auf Casey konnte man sich verlassen, Sie fraß zuerst aus dem Möhreneimer. YEAH!! 

An vielen Bauernhöfen und hübschen Häuschen vorbei ging es zum vierten und letzten Streckenposten. Auch hier zunächst ein paar Fragen: 

  1. Was ist mit einem Drahtesel gemeint?
    = Fahrrad
  2. Was bedeutet bei einem Sirenensignal...
    a) 1 Minute Dauerton
    b) 1 Minute Heulton auf- und abschwellend?
    = a) Entwarung / Gefahr vorrüber
    = b) Gefahr für die Bevölkerung, Rundfunkgeräte einschalten und auf Durchsagen achten
  3. Welche Disziplinen werden beim CHIO in Aachen 2008 ausgetragen?
    = Springen, Dressur, Fahren, Vielseitigkeit, Voltigieren

Zum krönenden Abschluss gab man uns eine Riesenspaghetti, die möglichst an einem Stück das Zeil erreichen sollte. Einfacher gesagt als getan, die Nudel brach vom einfachen, fast losem halten in der Mitte durch..... *grmpf* 

Im Ziel angekommen erwartete uns noch ein Geschicklichkeitsparcours. Zunächst Teamwork: Einer musste vom Pferd aus einen Ball durch ein Rohr, das an einem Springständer befestigt war rollen lassen, der andere musste den Ball mit einem Kescher auffangen. Dann wurden die Aufgaben getrennt: Ich übernahm die wippende Brücke, das Becher umsetzten und den wirklich schmalen und extrem knackenden Knackpunkt. Manuela „sprang“ über ein Cavaletti, ritt mit Halsring Slalom und versuchte den aus einem Becher schießenden Ball auszufangen. 

Bis auf den Ball gelang alles super. 

Fazit: Am Ende wurden wir siebter. Die Punkteabstände nach oben waren wirklich verschwindend gering, sodass wir mehr als zufrieden sein konnten. Das Gelände ist sehr abwechslungsreich, Waldwege, Feldwege und ein kleines bisschen Straße, außerdem hat man ein super Panorama um sich herum. Allerdings durch die Wege nicht für Pferde geeignet, die fühlig laufen. 

Jeder Starter bekam einen Beutel Leckerli mit einem kleinen NICI-Magneten und die ersten zehn Paare konnten dich dann am Gabentisch bedienen. Nächstes Jahr bin ich wieder dabei!! 

Meike Müller & Harry

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