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Wochenendkurs auf dem Wulfenhof „Tölt und Gang“

21. und 22. Juni 2008 in Dorsten

 

Schon seit geraumer Zeit war ich auf der Suche nach einer Möglichkeit ´mal wieder auf einer Töltbahn zu reiten, und dass ich dringend Nachhilfe in Sachen „Tölt“ brauchte war und ist mir auch nicht seit gestern klar. Da ich meinen Isländer Tindur vor ca. einem Jahr auf dem Wulfenhof gekauft habe, bin ich dort wohl in der Kundenkartei verzeichnet und bekomme so pünktlich mit Erscheinen den jährlichen Flyer mit dem Kursprogramm. 

Zu Beginn des Jahres liebäugelte ich als alter Grundkurs-Teilnehmer noch mit dem FS-Reitzentrum Reken, aber da dort die Gangpferde –zumindest in diesem Jahr – wohl völlig vergessen wurden, blieb dieser Kurs als Alternative in gut erreichbarer Nähe. 

Nach einem Treffen und Gespräch mit Claudia Larondelle, der Hofbesitzerin und Kursleiterin, Anfang Mai, war mein Entschluss zur Teilnahme auf einem Schulpferd gefasst. Da mein Gatte Christoph, meine nette Reitkollegin Andrea und meine Reitlehrerin Annika auch noch beschlossen teilzunehmen, starteten wir am 21.06.2008 mit 4 Reitern und 2 Pferden Richtung Dorsten. 

Der Kurs bestand aus 11 Teilnehmern und 9 mitgebrachten sowie 2 Schulpferden. Geritten wurde vormittags und nachmittags in 4 Gruppen, wobei die Gruppen keine feste Besetzung hatten und somit auch teilweise unterschiedlich stark bestückt waren. Im Klartext: Die Gruppen wurden nach notwendiger Aufgabenstellung eingeteilt, so dass man sich vormittags z.B. in einer Fünfergruppe befand, am Nachmittag aber nur in einer Zweiergruppe. Geritten wurde auf der wunderschönen Töltbahn und in der Halle. Ganz individuell wurde an den Problemen des Reiters, des Pferdes bzw. der Pferd-Reiter-Kombination in Hinblick auf das Gangreiten gearbeitet. 

Mein Fazit:

Ein schöner, sehr individueller Kurs, wenn man selbst ein Gangpferd besitzt und/oder ein wenig Erfahrung (mit Betonung auf wenig – Claudia bemüht sich da sehr) in diesem Bereich besitzt. An dieser Stelle der Einschub, dass tatsächlich allerdings nur Isi´s anwesend waren. Wer einfach nur einmal die Isländer kennen lernen möchte und auf einem solchen reiten möchte, der sei auf die angebotenen Schnupperkurse verwiesen. 

Persönlich konnte ich leider nicht umsetzen, was ich mir für diesen Kurs vorgenommen habe, was aber nicht an der Lehrgangsleiterin lag. Vielmehr hat es mich gelehrt, dass zumindest momentan, Lehrgänge für mich nur Sinn machen, wenn ich mich dort auch mit meinem Pferd auseinandersetze. 

Dafür denke ich, dass mein Tindur (wurde von meinem Mann geritten) einiges gelernt hat. Gleichzeitig war das Ganze eine kleine „Zeitreise“ für mich, da ich ein Schulpferd zugeteilt bekam, dass mir vor einem Jahr auch als Verkaufspferd angeboten wurde. Damals fühlte ich mich auf ihm sehr unwohl, weil ich reiterlich völlig mit ihm überfordert war. Diesmal konnten wir uns, nachdem ich meine anfängliche Angespanntheit, die ich zu Beginn immer noch auf fremden Pferden habe, abgelegt hatte, gut anfreunden. Eine schöne Bestätigung, dass ich im letzten Jahr zumindest ein wenig dazu gelernt habe. 

Außerdem hatte er die gleichen kleinen, verständlichen Schulpferdeunarten, die auch Tindur mitbrachte als ich ihn bekam und über die ich heute nicht mehr nachdenke. Hat mich aber sehr schön daran erinnert, wie viel Kleinarbeit und Beharrlichkeit es gekostet hat, diese zumindest weitestgehend zu beseitigen. 

Ansonsten hatte der Wettergott es ein wenig zu gut mit uns gemeint, die Bremsen waren mehr als eine Plage und an dieser Stelle noch einen schönen Gruß an meine Stallkollegin Andrea, mit der ich an diesem Wochenende Tränen gelacht habe. 

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