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Rallye in Wesel-Obrighoven am 23.09.2006

 

Gegen 9:15 Uhr trafen wir uns am Reitverein Wesel Obrighoven. Unser Team bestand außer mir noch aus Tina mit Lori, Vera mit Hobbit und Antje mit Rico. 

Als erstes Team machten wir uns pünktlich um 10 Uhr auf den Weg. Die Gruppen waren unterteilt in Vorwärts und Rückwärts. Wir ritten vorwärts (die anderen auch, sie ritten nur den Weg rückwärts :-) 

Am ersten Streckenposten mussten fünf Luftballons mit einem Nagel zerstochen werden, welcher sich an einem langen Holzstiel befand. Die Luftballons waren an Springständern befestigt. Nach jedem geglücktem Versuch musste wieder zurück zur Startpylone geritten werden, einmal herum und zum nächsten Ständer. Antje und Rico holten hier für uns die volle Punktzahl. 

Weiter ging es durch super schönes Reitgelände zum nächsten Posten. Hier mussten Golfbälle aus einer vorgegebenen Entfernung vom Pferd aus in einen Korb geworfen werden. Ein anderer Reiter musste die Bälle angeben. Tina versuchte zu werfen, was ihr meines Erachtens nach sehr gut gelang. 11 Bälle landeten in Korb. Tina ärgerte sich, weil etliche ein Paar Zentimeter davor lagen. 

Immer noch guten Mutes ritten wir weiter zum nächsten Posten. Fünf Getreidearten mussten erkannt werden. Bei Hafer und Mais waren wir uns schnell einig. Dann jedoch ging es los: Weizen, Gerste, Roggen…. Welches hat lange, kurze oder gar keine „Haare“. Den Roggen erkannte wir nach langem Uberlegen, der hat nämlich kurze Haare. Aber Gerste und Weizen vertauschten wir. Gerste hat lange Haare und Weizen hat gar keine. Egal, wir trösteten uns mit der Annahme, dass das bestimmt nicht alle wissen werden. 

Den vierten Posten werde ich persönlich wahrscheinlich nie vergessen. Nimo und ich sollen in 2:40 Minuten jeder einen Apfel essen. Hört sich alles so einfach an, und Nimo war auch nach ca. 20 Sekunden mit seinem Apfel durch - ich jedoch hatte ziemlich große Probleme. 2:40 Minuten können ja so kurz sein. Ich hatte alles fleißig und schnell zerkaut, aber runterschlucken ging gar nicht, weil der halbe Apfel noch im Hals steckte. Teilweise überkommt einen dann ein richtiges Brechgefühl…. Total ekelig. Naja, jedenfalls hab ich es nicht geschafft. Während ich noch fleißig versuchte, meinen Apfel auf dem Pferd runterzuschlucken, ritten wir bereits weiter zu Streckenposten Nummer fünf. 

Fünf brennende Kerzen standen auf einem Holzbrett in einem Hänger. Wir bekamen fünf große Spritzen gefüllt mit Wasser und mussten versuchten. die Kerzen damit vom Pferd aus „auszuschießen“. Vera wollte sich in der Aufgabe versuchen. Also platzierte sie sich und Hobbit vor der Hängerrampe. Der erste Schuss ging bis ganz nach vorne in den Hänger über die Kerzen hinweg. Da es ein lautes „Platsch“ gab, ergriff Hobbit erst einmal die Flucht, ließ sich aber schnell wieder beruhigen. Vera schaffte es eine Kerze auszumachen und lag damit laut Streckeposten voll im Soll. 

Der letzte Streckenposten befand sich schon auf dem Gelände des Reitvereins, nämlich auf der riesig großen Vielseitigkeitswiese. Verschiedene Gummisachen (Bälle, eine Schwimmwurst und diverse Kleinteile) mussten in einen kleine Korb gestopft werden, dann hieß es aufsteigen und den Korb vom Pferd aus durchs Wasser ans andere Ufer ziehen, absteigen, Sachen auskippen. Wenn man noch Zeit hatte und nicht alle Teile auf einmal transportiert hatte, konnte man das Gleiche noch einmal machen. Antje und Rico machten die Aufgabe für uns und holten mal wieder die volle Punktzahl. 

Weiter ging es zum Trail auf der Springwiese des Vereins. Dort waren die „üblichen“ Sachen aufgebaut wie Mühle, Rappelsack, Wippe, Tor, Flattertor und noch einiges mehr. Alles klappte bis auf dieses Flattertor und den Rappelsack. 

Sehr zufrieden stiegen wir ab, um den abschließenden Fragebogen zu beantworten (vielleicht bald im Internet zu sehen?). Bei der Siegerehrung waren die Lösungen ausgehängt und zu unserer Überraschung stellten wir fest, dass wir nur eine Frage falsch beantwortet hatten. 

Am Ende wurden wir Fünfzehnte. Aber das Ergebnis war für mich an diesem Tag total egal, weil ich sehr stolz auf mein Pferd sein konnte, hatte er sich doch absolut vorbildlich benommen (wie alle anderen auch). Mein persönlicher absoluter Höhepunkt war jedoch, dass ich ihn das erste Mal ohne Hilfe verladen konnte. 

Fazit: Gleiche Reitstrecke wie letztes Jahr, was aber nicht schlimm ist, weil das Gelände wirklich toll ist. Für das Startgeld gab´s noch einen Gutschein für etwas zu essen. Jeder bekam eine Stallplakette. Ich fand die Rallye gelungener als letztes Jahr. 

 

Meike Müller & Nimo

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