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Wir waren dabei:

World Equestrian Games 2006 in Aachen

20.08.2006 - 03.09.2006

 

 

Eigentlich waren die Karten für die Weltmeisterschaft ja ausverkauft, sieht man mal von den Angeboten bei Ebay und auf dem Schwarzmarkt ab. Doch ein glücklicher Zufall verschaffte uns drei (kostenlose) Eintrittskarten für Sitzplätze in der Mercedes-Benz-Arena. 

Also packten Vera, Tina und ich am 02.09. morgens unsere Lunchpakete, Fotoapparate und Fernglas ein und machten uns auf den Weg nach Aachen. Ohne Stau kamen wir zügig an. Auch die Zufahrt zu den gut ausgeschilderten Parkplätzen von denen reichlich vorhanden waren, verlief ohne Probleme. Der Shuttlebus, der uns zum Turniergelände transportierte, hielt direkt um die Ecke und fuhr fast im Minutentakt. Die Fahrt selbst dauerte nur ca. 5 Minuten. 

Als wir dann auf dem Turniergelände ankamen, schlenderten wir erst einmal durch die Zeltstadt mit ihren vielen Angeboten, da das Springen erst um 14 Uhr starten sollte. Neben vielen Luxusreitsportartikeln gab es auch für “Normalos” reichlich Angebote. Auch für Speis und Trank war gut gesorgt. 

Um 13.30 Uhr nahmen wir dann unsere Plätze ein, Block I, Reihe 21. Super Ausblick auf den Gesamten Parcours. Direkt vor unserer Nase der Wassergraben und die 3er-Kombination für den 2. Umlauf (also ich würde da garantiert niemals drüberspringen). Nach einem Vorprogramm rund um’s Therapeutische Reiten fing pünktlich um 14 Uhr das Springen der besten 25 Springreiter/innen um den Warsteiner-Preis an. Zwei Deutsche Reiter waren mit dabei: Meredith Michaels-Beerbaum mit Shutterfly und Ludger Beerbaum mit L’Espoir. 

Im ausverkauften Stadion sah man rund um die Tribünen und auch auf den Stehplätzen viele Fans, die mit Fahnen ausgestattet, die Reiter aus ihrem Land unterstützten. Auch ich hatte nicht vergessen mein Fähnchen einzupacken. Die Besucher fieberten bei jedem Ritt mit und auch die Reiter aus den anderen Ländern wurden nach dem Ritt von allen bejubelt. Dann ritt Meredith-Michaels Beerbaum mit Shutterfly in den Parcours und das Publikum tobte. Als sie dann an den Start ging, konnte man eine Stecknadel fallen hören. Bei jedem Sprung meinte man, das alle die Luft anhielten. Als der letzt Sprung fehlerfrei überwunden war, tobte die Masse und ein Meer aus Fahnen wurde geschwenkt. Nun kamen nur noch wenige Reiter, darunter auch Ludger Beerbaum mit seinem L’espoir. Auch hier wiederholte sich die Begeisterung des Publikums. Als L’Espoir dann an einem Hindernis einen Abwurf hatte, ging ein Raunen durch die Reihen der Besucher, damit hatte bei Ludger Beerbaum keiner ge-rechnet. Doch am Ende des Rittes wurde er gefeiert wie ein Sieger. 

Unter die besten Vier, die am folgenden Tag das Springen mit Pferdetausch um den Einzelweltmeistertitel reiten sollten kamen dann Jos Lansink/Belgien mit Cavalor Cumano, Bezzie Madden/USA mit Authentic, als einzige Deutsche Meredith Michaels-Beerbaum mit Shutterfly und Edwina Alexander/Australien mit Isovlas Pialotta. 

Hier lautete das Endergebnis: Gold für Jos Lansink mit Cavalor Cumano, Silber für Beezie Madden mit Authentic, Bronze für Meredith Michaels-Beerbaum mit Shutterfly und der vierte Platz ging an Edwina Alexander mit Isovlas Pialotta. 

Somit sieht der Medaillenspiegel der Deutschen Reiter nach der WM wie folgt aus: 

6 x Gold - 1 x Silber - 4 x Bronze

Damit steht Deutschland an Platz 1 der World Equestrian Games 2006 in Aachen. Die nächste Weltmeisterschaft findet dann 2010 in USA/Kentuckky statt. 

Wir hatten einen sehr schönen Tag in Aachen. Dank der Karten kamen wir zu diesem Vergnügen, zu dem wir sonst nicht die Gelegenheit gehabt hätten. 

Heike Worm

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