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Centered Riding Kurs für Einsteiger

Am 18. und 19.10. 2008 fand auf dem Westerhaushof unter der Leitung von Danja Moschnitschka (Centered Riding Instructor Level I) ein Centered Riding Kurs für Einsteiger statt. 

Centered Riding wurde von Sally Swift entwickelt und ist ein neuer Weg die klassischen Prinzipien des Reitens mit Hilfe von Körperwahrnehmung, "zentrieren" und inneren Bildern besser umzusetzen. Wer an dieser Stelle mehr über das Konzept erfahren möchte, möge googeln oder sei auf andere Quellen verwiesen. 

Nach einigem Zögern entschloss ich mich äußerst skeptisch, hatte ich doch bereits Erfahrung mit diesem Ansatz gemacht und für mich verworfen, teilzunehmen. Ich gebe zu, mich lockte ein ganzes Wochenende mit meinem Pony und die Teilnahme von Reitkolleginnen, die ich sehr schätze und mit denen ich viel Spaß habe. Lernen, entspannen, Pony-genießen und Spaß haben klang ja dann doch sehr viel versprechend. 

Danja begann den Kurs mit einer Darstellung der Methode und einer theoretischen Einführung. Generell war das Wochenende durch einen Wechsel von Theorie, Übungen am Boden und Reiteinheiten (= Übersetzungen) auf dem Pferd geprägt. 

Mein Fazit:

Überrascht war ich von Danjas wortwörtlich zupackender und auch sachlicher Art, die auch mir es ermöglichte, bestimmte Bewegungsmuster zu erkennen und nachzuvollziehen. Das Ganze hatte nichts "esoterisches". Bestimmt das falsche aber in diesem Zusammenhang gern benutzte Wort. 

So gab es manche Aha-Effekte und viele der Übungen, besonders die Trampolingeschichte (ja….man kann darauf traben!!!), machten Lust auf mehr und weitere Umsetzung auch zu Hause. Daher ein schöner motivierender Effekt für mich. 

Die Körperarbeit war auch schon bei meiner ersten Begegnung mit Centered Riding mein Highlight und natürlich sehr entspannend. 

Da mir die Ansätze - wenn ich sie auch nicht beherrschen mag - jedoch bekannt waren, war der erste Tag für mich eine Art Wiederholung und als es dann am zweiten als "Eingemachte" ging, war zumindest bei mir erst ansatzweise und im Laufe des Tages immer mehr "die Luft ´raus". 

Hinzu kommt, dass auch zum jetzigen Zeitpunkt dieser Ansatz anscheinend nichts für mich ist. Ich brauche dafür quasi einen "Übersetzer", was Danja bestmöglich versucht hat (siehe oben - durch ihre zupackende Art). Manche Bilder helfen natürlich, an anderen scheitere ich völlig! Erhalte ich jedoch die Anweisung "In dieser Position versucht du jetzt dein Knie nach vorne zu schieben, was passiert dann mit deiner Hüfte?", stellt sich der Aha-Effekt bei mir ein. 

 

Nichts desto trotz konnte ich auch an der Reaktion der anderen TN ablesen, dass es anscheinend auch ein praktikabler Ansatz ist. Auch ich habe gemerkt, dass reiterliche Einwirkung (soweit man bei mir davon reden kann) mit minimaleren Mitteln machbar ist. Kann den Kurs also weiterempfehlen und hoffe persönlich auf einen Dolmetscher. 

Simone Gläßer

 

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