background

2. Sonsbecker Hobby-Trophy 2006, 24.06.2006

 

Es war mal wieder soweit – eine hoffentlich spannender und spaßiger Tag erwartete uns! Unser Team (Heike Worm mit Gaudea Montana, Vera Monien mit Hobbit Bilbo, Tina Feldkamp mit Lorena Diamond und ich mit Rico) sollte um 12.30 Uhr starten. 

Für mich begann der Tag mal wieder mit purem Streß – es war schon früh sehr warm, ich war wie immer etwas spät dran und Rico wollte auch nicht gleich auf den Hänger. Nachdem sich ein freundlicher Stallkollege erbarmte und eine Longe an den Hänger anbrachte, ließ sich mein lieber Pferdchen dann doch überreden, einzusteigen und wir konnten die Fahrt nach Sonsbeck antreten. Dank der guten Wegbeschreibung waren wir auch zügig am Ziel angelangt und ich mußte mir nur noch jemanden suchen, der mir dann das Fahrzeug mit Hänger umparkte (Fahren ist ja mittlerweile kein Problem, aber drehen, wenden, parken geht gar nicht...;o))) – hätte eben doch das Anhängerfahrtraining buchen sollen). 

Meine 3 Teampartnerinnen trudelten ebenfalls pünktlich ein und nach einem kurzen Besuch in der Kachelabteilung machten wir unsere Pferde bereit. Punkt 12.30 Uhr fanden wir uns an der ersten Station ein: 

Slalom: Es gab ein Start / Ziel, dargestellt durch 2 Pilonen, anschließend mußten 6 Pilonen im Slalom durchritten werden. Am Ende der Strecke stand ein Cavaletti – hier hieß es absteigen und pferdführenderweise über die Cavaletti-Stange balancieren. Danach kehrt Marsch und so schnell wie möglich das Pferd durch das Ziel zurück führen. Unsere Fellnasen absolvierten alles brav – allerdings merkten wir Reiter doch sehr schnell unsere konditionellen Grenzen - und das bei dem Wetter. So, die erst Hürde hatten wir geschafft – auf ging’s zum 

Ringstechen: Für mich absolutes Neuland – hatten wir bisher noch nie probiert. Es gab auf der rechten und linken Seite jeweils 3 Ringe, die – natürlich auf Zeit – „gestochen“ werden mußten. Nach dem 3. Ring mußte man noch um eine Pilone reiten. Maximale Zeit war hier 2 Minuten – jeder nichts ins Ziel gebrachte Ring gab 30 Strafpunkte und jede Sekunde noch mal 2. Unser Team hat sich hier ebenfalls wacker geschlagen – selbst Rico hat sich an den Ringen und seiner Lanzenträgerin nicht gestört. Die nächste Station war 

Präzision: Hierbei mußten 3 Geschicklichkeitshindernisse überwunden werden:

- Z seitwärts
- Kegelparcours rückwärts
- Stangenfächer

Maximale Zeit hier 5 Minuten – die Strafpunktverteilung habe ich hier ehrlich gesagt nicht verstanden, war auch in der Beschreibung nicht erklärt. Auch hier haben wir relativ gut abgeschnitten – mein Rico, der noch nie seitwärts über eine einzelne Stange gegangen ist, zeigte mir mal wieder, daß man sich auf nichts verlassen kann. Ohne zu Zögern absolvierte er diese Aufgabe. Auch die anderen Pferde reagierten relativ cool – nur Lorena zeigte sich von ihrer stutenhaften Seite ;o)) . Jetzt hieß es auf zum 

Barrel Race: Was soll ich noch sagen, auch das hatten wir noch nie gemacht....Und trotzdem hat auch das super geklappt. Am meisten Sorgen machten wir uns um die Reihenfolge, die wir befolgen mußten. Aber auch das war letztendlich kein Problem. Maximale Zeit war wieder 2 Minuten, jede gerittene Sekunde gab 2 Strafpunkte, Umwerfen von Hindernissen 20 Punkte und für einen Sturz 400 Punkte. Ein falsch gerittener Parcours hätte 240 Punkte gegeben. Direkt nebenan ging’s zum 

Naturtrail: Die Paare mußten über eine Wippe, durch ein Weidetor, über eine Brücke und durch ein Flattertor. Pro Hindernis hatte man 1 Minute Zeit. Am übelsten war hier die Wippe – Rico hat sich eine Minute standhaft geweigert und als die Zeit um war, ging er doch noch relativ gelassen drüber.....typisch!! ;o) Das Flattertor war auch noch mal übel, denn am Boden lag ein bunter Kinderteppich, und das war doch den Vierbeinern gar nicht geheuer..Okay, muß man alles mal ausprobiert haben – Übung macht den Meister! Anschließend ging es ab zum 

Wasserballspiel: Aus einem Wasserloch mußte der Reiter in 2 Minuten soviel Bälle wie möglich rausfischen. Kurz erklärt hieß das: rein ins Wasser, mit dem Teesieb-Kescher einen Ball angeln, wieder raus und den Ball in einem Eimer plazieren. Das war wirklich spaßig, denn die Pferde störten sich nicht am Wasser – wir Reiter mußten nur zusehen, daß wir auch einen Ball erwischten und der dann auch im und nicht neben dem Eimer landete. Hier hat jeder aus unserem Team 8 Bälle geschafft – super Leistung! Und eine nette Erfrischung zwischendurch. Die Punkteverteilung hier hab ich auch nicht verstanden (Hättet Ihr gedacht, dass sich 187 Bälle im Wasser befinden???). Die nächste Aufgabe war das 

Ball Race: Hier mußte mit einer Hand geritten werden. In der anderen Hand hielt man einen Ball und musste natürlich auf Zeit eine Runde durch vier Tore reiten. Zum Schluß mußte rückwärts zwischen Tonnen eingeparkt und der Ball wieder abgelegt werden. Auch hier gab es wieder 2 Punkte pro gerittener Sekunde, Auslassen eines Tores sowie Aufnehmen der Zügel mit beiden Händen gab 20 Strafpunkte und für beidhändiges Rückwärtseinparken auch noch mal 60. Hätte man den Ball verloren, wäre die Prüfung beendet gewesen (Strafpunkte dafür: nicht bekannt) – maximale Zeit 3 Minuten. Unsere Pferde waren mittlerweile so routiniert, dass es hier bis auf ein paar typische Zicken beim Einparken auch keine Probleme gab. Nun wartete die vorletzte Prüfung zu Pferd auf aus: 

Jumping Jack Flash: Ein vorgegebener Parcours mußte in der schnellstmöglichen Zeit absolviert werden. Wieder bildeten 2 Pilonen Start/Ziel, dann ging es zum Keyhole, innen wenden und wieder hinaus, um eine Pilone herum, und dann über 2 Hindernisse springen (kurze Strecke: je 70cm, lange Strecke je 30cm), dann schnell zur Mühle und wieder durch’s Ziel. Wie gut, daß ich am Vortag mit Rico noch gesprungen bin – so hab ich mich relativ schnell für die kurze Strecke entschieden. Da ich die Mühle gar nicht kannte, hab ich gedacht, kann ich da vielleicht dann etwas ruhiger angehen. Okay, Stilpunkte für den 2. Sprung hätten wir nicht bekommen, aber rüber ist rüber! Dafür hat es uns dann an der Mühle erwischt, wir waren fast rum, als Rico den Rückwärtsgang einlegte und wir für das Umwerfen dann noch 40 Strafpunkte bekommen haben. Die anderen 3 haben den langen Weg gewählt, dafür aber die Mühle prima bewältigt. Wir hatten jeder maximal 3 Minuten Zeit, jede gerittene Sekunde gab wieder 2 Strafpunkte, Fehler am Hindernis 20 und Fehler an der Mühle 40. Die letzte Prüfung sollte der Maskenball sein, dieser fiel aber aus. 

Wir mußten jetzt nur noch eine kleine Strecke durch den Wald und sollten dabei die Augen offen halten. Hier fanden sich Buchstaben, die wir brav aneinander reihten (Wir jagen auf Tieren kontinuierlich auf Parkplätzen ohne Nahrung, Yeah!) – so haben wir versucht, uns die Buchstaben einzuprägen, da wir ja nicht wußten, was wir damit anstellen sollten. Am Platz wieder angekommen, haben wir die Pferde versorgt und sind dann zur Reithalle, um uns dem Spiel ohne Pferd zu stellen. Das Spiel nannte sich Bungeerace und war, wie ich finde, ziemlich lustig. Aber leider hatte ja jeder nur 2 Versuche. Ein hüpfburg-ähnliches Gebilde wartete auf uns – raus aus Schuhen und Socken (der arme Streckenposten....) und dann mußte man sich einen Gurt umschnallen, der mit einem Gummiseil an der Rückwand befestigt war. Auf Kommando mußte man so schnell wie möglich loslaufen, und dann einen Klettschwamm auf einem Metermaß so weit wie möglich anpappen. Da das Gummiseil natürlich nur eine bestimmte Länge hatte, merkte man sehr schnell den Punkt, an dem es dann wieder Rückwärts ging. Den ein oder anderen hat es dann auch quasi von den Füßen gerissen. Ich finde, hier hätte es noch ein paar Punkte für die spaßigsten Stunts geben sollen. Die letzte Aufgabe war jetzt nur noch ein Fragebogen: Man mußte raten wieviel Bälle sich im Wasserloch befanden (187 – boah, sooooo viele???), aus 5 vorgegebenen Städten die aktuelle Hauptstadt Kanadas erraten (Ottawa), das Lösungswort aus dem Wald eintragen (hey, tatsächlich war es eine Rasse: Wjatka-Pony....auch wenn es uns irgendwie zu „einfach“ erschien), 5 berühmte Pferdbilder 6 berühmten Malern zuordnen (Andy Warhol blieb ohne Bild) und erraten, aus welchem Land die Pferderasse Arravani stammt (Griechenland war richtig, auch wenn’s sich eher italienisch anhört). 

Wir haben uns dann schnell auf den Weg gemacht – um 17 Uhr sollte dann die Siegerehrung sein. Leider konnte ich nicht dabei sein, aber Vera hat mich netterweise per SMS benachrichtigt....hier unsere Plazierungen: 

 2. Platz für das Team,
 7. Platz für Vera,
15. Platz für mich,
16. Platz für Heike,
32. Platz für Tina.

Mädels, das war mal wieder super mit Euch – nächstes Jahr sind wir auf jeden Fall wieder dabei.

Joomla!-Debug-Konsole

Sitzung

Profil zum Laufzeitverhalten

Speichernutzung

Datenbankabfragen