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Abzeichenkurs auf dem Erlenhof

mit Heidi Kammann (Trainer A / IPZV) und Sabine Laaks (Trainer C / IPZV) 

vom 27. April 2006 – 18. Juni 2006

 

 

"Oh je – was haben wir getan?", dachten meine Freundin Antonia und ich, nachdem wir uns zu dem Abzeichenkurs zum "Silbernen Reitabzeichen IPZV" auf dem Erlenhof bei Heidi Kammann und Sabine Laaks angemeldet hatten. 
Hatten wir uns etwa überschätzt und hätten wir "kleiner" anfangen sollen? 

Nach Ankunft auf dem Erlenhof am ersten Kurswochenende haben wir deshalb unsere Trainerin Heidi gebeten, uns einzuschätzen. Doch für Heidi bestanden von Anfang an keine Zweifel daran, dass wir die Prüfungen schaffen könnten – es lag jedoch noch jede Menge Arbeit vor uns. Vor allem die Theorie war so umfangreich, dass ich mir nicht vorstellen konnte, alles zu lernen. 

Während der (verlängerten) Wochenenden, die jeweils aus 2 - 4 Tagen bestanden, hatten wir 2 mal Reit- und ca. 3 Stunden Theorie-Unterricht täglich. Für die praktische Prüfung werden folgende Aufgaben verlangt, die von uns geübt wurden: 

- Tölt auf der Ovalbahn mit Übergängen zum Schritt und Tempounterschieden sowie das Vorstellen eines fremden Pferdes im Tölt. 
- Dressurmäßige Arbeit im Viereck in der Abteilung – mit und ohne Bügel. 
- Das Reiten im leichten Sitz + Springen über 2 Hindernisse. 

Nach dem ersten Wochenende entschloss ich mich noch dazu, zusätzlich das "IPZV-Freizeitabzeichen Bronze" zu machen, was in etwa vergleichbar mit dem "Deutschen Reitpass" ist. Das stellte sich jedoch schwieriger heraus, als ich angenommen hatte, denn in der Prüfung wurde das korrekte Bergabreiten verlangt und die "Berge" in Essen stellten für Ari und mich zu Anfang ein unüberwindbares Hindernis dar. Schließlich gibt es in Düsseldorf ja keine Berge – nicht einmal Hügel – nicht einmal Hügelchen. 

Wir standen also vor diesem vermeintlichen "Abgrund" – als einzige wohlgemerkt, denn der Rest der Gruppe ritt fröhlich den Berg hinab – und bewegten uns keinen Schritt weiter. 

.... Nee – also doch kein Freizeitabzeichen - bevor ich so verrückt bin und da herunter reite und womöglich mein Leben in Gefahr bringe. Ari dachte das Gleiche (nehme ich an). Aber Heidi und Sabine halfen mir, wo sie konnten. Heidi ritt mit Ari ins Gelände um mit ihm allein den Berg zu erklimmen und um Ari "abgrundsicher" zu machen. Und Sabine ritt am nächsten Tag mit mir allein aus, um das Klettern in aller Ruhe zu üben. Wenn auch mit mulmigem Gefühl im Bauch, es klappte immer besser. Somit stand der Prüfung nichts mehr im Weg, denn die anderen Aufgabenteile waren kein Problem für uns. 

Ich muss sagen, es hat wirklich Spaß gemacht. Antonia und ich haben nette Leute kennen gelernt und wirklich viel gelernt. Es war zwischenzeitlich jedoch auch sehr anstrengend und etwa stressig. Vor allem war das altbekannte Hängerproblem dieses Mal sehr, sehr schwer zu lösen. Aber wir haben alles organisieren können und so rückte der Prüfungstag immer näher. 

Am letzten Wochenende übten wir mit den Pferden nur noch das Nötigste, damit diese am Prüfungstag nicht schlapp und müde waren. Am Samstag konzentrierten wir uns fast ausschließlich auf die Theorie und wurden von Heidi in deren Garten abgefragt, während wir unser Sattelzeug auf Hochglanz brachten. 

Die Prüfung hat (trotz meiner Aufregung) wirklich Spaß gemacht, was sicher auch an der wirklich netten Prüferin gelegen hat. 

Ari war super. Wenn ich darüber nachdenke, dass einige Teilnehmer mehrere Pferde dabei hatten und Ari alle Vorbereitungskurse und Prüfungen bewältigen musste, bin ich wirklich stolz. 

Alle Teilnehmer haben ihre Prüfungen bestanden, und wir können stolz auf unser Ergebnis sein: 

 

Freizeitabzeichen

- Theorie 2,0
- Praxis 2,0

(Gesamt 2,0 - gut -) 

 

Silbernes Reitabzeichen IPZV

- Theorie 2,0
- Tölt 3,0 
- Dressur 2,5
- Leichter Sitz 1,5 

(Gesamt: 2,3 - gut -) 

 

Jetzt, nachdem alles hinter uns liegt, kann ich mit Gewissheit sagen, dass dies nicht unser letzter Besuch auf dem Erlenhof war und auch nicht unsere letzte Prüfung. 

Manuela mit Ari

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