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Springkurs im Reitpark Eller vom 09.-11.12.2005

 

Seit längerem schon sehe ich mir die Seite des Reitparks Eller in Düsseldorf an und habe immer ein Auge auf den angepriesenen Springkurs mit Bernd Wichert geworfen. War mir dabei aber nie ganz sicher, ob ich dafür schon gut genug springe; bin halt ziemlich ängstlich. Etwa anderthalb Wochen vor Kursbeginn stand dann wieder eine Anzeige in der Rheinlands Reiter – Pferde vom Reitpark, in dem genau der Kurs noch mal angeboten wurde, der auch für Anfänger geeignet ist... 

Nun habe ich aber nicht mehr lange überlegt und direkt die unten angegebene Telefonnummer angerufen, um mir einen Platz zu reservieren. Eine richtig nette Stimme ging an das Telefon. Sie gehörte zu Barbara Kinzel, die die Organisatorin des Lehrgangs war. Sie war mir sofort sympathisch. 

Per SMS schrieb ich ihr meine Email Adresse, da sie gerade nichts zu schreiben hatte ;-) Meine Freundin Maren konnte ich auch dazu überreden mit zukommen, und tags darauf meldeten wir uns beide noch per Fax an und überwiesen die Hälfte der Kursgebühr. Recht schnell wurde uns der Kurs bestätigt. 

Nach einer Woche - die längsten Nachtschichten, die ich je hatte - konnten wir freitags darauf, dann los in Richtung Eller. Bei der Suche nach dem richtigen Weg verließen wir uns voll auf das Navigationsgerät, welches uns dann prompt mitten in die Stadt geführt hatte, was nicht ganz richtig war... 

Wir haben aber dann doch den Weg gefunden, nachdem wir mit Babsi gesprochen haben. Anfangs kamen wir uns schon etwas fehl am Platze vor. Die Leute da waren zwar recht freundlich, aber schon etwas, ich sach ma, hochnäsig... 

Gut fand ich aber auf Anhieb, dass es dort so viel engagiertes Stallpersonal gibt und die Anlage einen sehr sauberen Eindruck macht. 

Sofort nach der Ankunft konnten wir auch die Pferde in die Boxen bringen und hätten die Möglichkeit gehabt, unser Sattelzeug unterzubringen. 

Der Kurs selbst wurde in drei Gruppen eingeteilt: zwei im E-Niveau und eine A – L, obwohl auch eine M-Springerin teilnahm. Maren und ich waren zusammen in einer Gruppe. Sie hatte den Haffi ihrer Freundin und ich war mit Coffee angetreten. 

Ab 18.00 Uhr ging es am Freitag los. Dazu mussten wir eine halbe Stunde vorher noch Stangen schleppen, um einen Parcour aufzubauen. Von 19.00 bis 20.00 Uhr war unsere Stunde. Nach dem anfänglichen Warmmachen, sollten wir über Stangen und Cavalettis traben und anschließend galoppieren, was uns alles gut gelang. Nach und nach wurden die Anforderungen für alle erhöht und wir sprangen nach und nach erst Kombinationen, Distanzen, Steilsprünge, Oxer und letztendlich den ganzen Parcour. Nach anfänglichen Problemen mit dem sturen Haffi meiner Freundin, die sich dann aber durch schnellen und gezielten Rat von Bernd erledigten, ging es dann weiter. Für alle Teilnehmer schloss die Stunde mit einem Super-Gefühl ab. Nachdem unsere Stunde beendet war und wir die Pferde versorgt hatten, sind Maren und ich erst mal in das Bistro des Reitparks und nahmen erst mal ein warmes Essen zu uns: lecker Pizza und suuuper leckere Nudeln. Hab noch nie so gute Nudeln gegessen. Ein dickes, fettes Lob an die Küche. 

Danach noch kurz zu den Pferdis und dann nach Hause. 

Samstag war unsere Stunde von 11.00 bis 12.00 Uhr. Wieder begannen wir unter Aufsicht von Bernd Wichert unsere Aufwärmphase, wobei uns immer nützliche Tipps gegeben wurden. Dann ging es wieder an die Stangenarbeit... erst wieder im Trab, dann im Galopp. Maren und ich haben uns gegenseitig fast verrückt gemacht, da diesmal auch eine Trippelbare aufgestellt wurde und wir beide total Schiss davor hatten. Es zeigte sich aber, dass wir sie, wie alle Sprünge an diesem Tag super gemeistert haben und unsere Angst völlig unbegründet war. Ich muss zwar gestehen dass ich fast einmal von Pferd gefallen bin, mich aber auf spektakulärste Weise doch noch auf dem Pferd halten konnte. Hab super Noten für den Stil vom Bernd bekommen ;-) Hätt ich gerne selbst gesehen, wie das wohl aussah. (lach) 

Der dritte und letzte Tag war der beste. Bernd meinte zwar, dass der dritte verflucht wäre, und alle da runterfallen würden, denke aber, dass war nur Bangemachen... Maren und ich durften schon zwei Stunden eher reiten, da durch einen kleinen Absprachefehler zwei erst mittags zum Kurs kamen und wir, da wir so früh da waren, eingesprungen sind. 

Irgendwie hatte Bernd aber Recht. Die Sprünge sahen alle recht gigantisch aus. Manche waren diesmal auch unterbaut. Coffee war an diesem Tag auch kaum zu halten. Sie wollte nur noch Rennen, Springen und Rennen. Letztendlich haben wir es aber geschafft, einen dicken A-Oxer zu überwinden. Ich war so stolz. 

Blöd ist nur, das ich erst mal wieder eher weniger die Möglichkeit habe, weiter zu Springen und zwangsläufig lange Pausen machen muss, und ich jetzt schon wieder Angst bekomme. 

Auf jeden Fall habe ich mich schon für den nächsten Kurs im Februar 2006 angemeldet und kann es kaum erwarten. 

Sabrina Moll

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