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Centered Riding mit Carla Bauchmüller 

Kursbesuch im FS-Reitzentrum Reken

16. - 18.09.2005

 

Um zehn Uhr morgens des ersten Kurstages wurden die Kursteilnehmer vom Kursleiterteam aufs herzlichste willkommen geheißen. Danach stellten auch wir uns vor und teilten den anderen unsere Erwartungen an den Kurs mit. Die Truppe war bunt gemischt. Schade nur, dass ich die einzige war, die mit eigenem Pferd angereist kam. 

Weiter ging es dann mit der Theorie. Uns wurden die fünf Grundlagen der auf Sally Swift basierenden Reitweise, des Reitens aus der Körpermitte, erklärt. 

Die Grundlagen sind: 

- Sanfte Augen

- Atmung

- Balance

- Zentrieren

- Erden

Bevor es dann ans Reiten ging, absolvierten wir einen kleinen Aufwärmkurs im Spielepark, dazu stellten wir uns kreisförmig auf, vollzogen allerlei Übungen, um unsere Mitte zu finden und absolvierten eine Art Wirbelsäulengymnastik. 

Gut gelockert und aufgewärmt wandten wir uns nun dem Reiten zu. Wir wurden in Gruppen aufgeteilt und holten dementsprechend die Pferde aus dem Stall und trafen uns unter dem Rekener Dach. Nur mit Trense und Halfter darüber, wurden wir anfangs am Strick durch die Bahn geführt. Der Sinn der Übung lag darin, die Bewegung des Pferderückens mit geschlossenen Augen zu erspüren. Bis zum Mittag waren alle einmal an der Reihe und genossen anschließend ihre Mittagspause. 

Nachmittags trafen wir uns wieder im Schulungsraum, um unsere neu erworbenen Erkenntnisse gemeinsam zu erörtern. Im Anschluss daran wurden die Gruppen in einer anderen Reihenfolge gebeten, ihre Pferde fertig zu machen, zu satteln und zur Reithalle zu kommen. Es folgten viele Übungen, um die Bewegungen des Pferdes weiter zu ermitteln und geschmeidig mitzugehen. 

An diesem und dem folgenden Tag, wurde stets darauf Wert gelegt, sich zu jeder Zeit bewusst zu sein, wie man auf dem Pferd sitzt und welche Auswirkungen es auf das Pferd hat, gegen die Bewegung zu sitzen und sich zu verkrampfen. Starre und harte Augen und zwanghafte Atmung wurden vom Pferd mit Ohrenanlegen, leichtes Kopfschlagen oder Mauligkeit quittiert. Mit der Zeit verinnerlichten wir, wie es sich anfühlen sollte, korrekt auf dem Pferd zu sitzen und auch Hilfen zu geben, ohne das Pferd zu stören. 

Leichte Bahnfiguren halfen uns auf einen vorgeschriebenen Weg zu reiten und Meter für Meter mehr in die Bewegungsphasen denken zu können. 

Am letztem Tag, durften wir uns aussuchen, wie und welche Übungen wir reiten wollten. Erst sind wir gemeinsam in den Spielepark und wurden dann nach und nach zu Carla in die Halle gerufen, um dort noch einmal unterrichtet zu werden, wie man z.B. Seitengänge besser koordiniert. Nach einer kurzen Mittagspause folgte das Abschlussgespräch und wir verabschiedeten uns bis zum nächsten Kurs, denn wir waren uns alle einig, den Kurs Teil 2 auch zu besuchen. Vielleicht sieht man sich ja wirklich... :-) 

Sabrina Moll

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