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Die Hövelsbergrallye

oder

Mein erstes Mal ...

 

 

... denn es war die erste Rallye, die ich mit meinem Nimo bestreiten wollte.
(Eigentlich war es die erste in meinem ganzen Leben...)

Unsere Startzeit war perfekt: 10:30 Uhr! Das hieß also nicht allzu früh aufstehen und gemütlich losfahren, da wir ja nur ca. 20 Minuten zu fahren hatten. 

Als Vera und ich auf dem Hängerparkplatz ankamen, waren Heike und Tina schon da und hatten ihre zwei Hottis schon abgeladen. Tina hatte anstatt ihrer Lori den Mini-Andalusier Kollja mitgebracht. (Mein Dank geht an dieser Stelle an Katja und Olli, die Vera und mir netterweise ihren Doppelhänger zur Verfügung stellten!) Für leichte Verwirrung sorgte wohl das Schild „Tinker on tour“ hinten auf dem Hänger, heraus kamen jedenfalls zwei „Nicht Tinker ähnliche“ Gestalten. Nimo benahm sich erstaunlich gut und so konnten wir vier gemütlich zur Meldestelle reiten, wo wir auch gleich unsere erste Aufgabe erfüllen mussten – die Geschicklichkeit! 

Jeder musste eine Karte ziehen. Nimo und ich sollten durch das Flattertor (hat er nicht gemacht, aber nicht weil er Angst hatte, sondern weil er ein Haffi ist und einfach nicht wollte) danach vorwärts in ein „L“ reiten und rückwärts wieder heraus. Diese Aufgabe haben wir super gemeistert. Danach hätten wir noch mit einem Kescher Gummitiere aus einem Planschbecken angeln sollen, daran war aber gar nicht zu denken! Das Planschbecken war Nimo viel zu bunt. Vera musste mit einem gelben Gummitier von einem Springständer zum nächsten hüpfen und zurück. Des weiteren war die Mühle ihre Aufgabe sowie über eine Brücke reiten. Tina versuchte sich mit Kollja an der Wippe, dauerte etwas, hat aber dann doch funktioniert, außerdem mussten die beiden Schenkelweichen und Tina musste sich genauso wie Vera mit dem Gummitier herumschlagen. Heike musste genau wie ich fischen, außerdem über die Plane gehen und ein Tor auf und zu machen (vom Pferd aus natürlich). 

Nachdem wir diese Aufregung überstanden hatten, ritten wir gemütlich los. Das Wetter war super und unsere Laune auch. Es dauerte eine halbe Ewigkeit bis wir zum ersten Streckenposten kamen. Es wurde wieder gelost. Tina und ich mussten Ballons mit Hilfe einer Spritze mit Wasser füllen und zuknoten. Vera und Heike mussten innerhalb von zwei Minuten zu Pferde so viele große Gummitiere wie möglich auf die andere Seite des Rotbaches bringen. Die beiden Hottis waren echt cool. Montana wollte nur nicht so gerne durch das Wasser, na ja, vorwärts jedenfalls nicht rückwärts schon! J Einen mit Wasser gefüllten Luftballon bekamen wir mit und sollten ihn unversehrt am Ende des Rittes wieder abliefern. 

Danach folgte der Verpflegungsposten mit lecker Frikos und Kartoffelsalat für Pflanzenfresser! An dieser Station musste ein Fragebogen mit Fragen rund ums Pferd beantwortet werden. Ich glaube wir wussten eine ganze Menge. 

Am dritten Streckenposten mussten Tina und ich Sackhüpfen (in einem Sack natürlich) und Heike und Vera mussten vom Pferd aus Wäsche aufhängen. Tina und ich sind so schnell gehüpft, dass Nimo sich fast zu Tode erschrocken hat. Und diese „Streckeposten-Pferd-festhalte-Frau“ lässt ihn auch noch los!!! Na ja, da ist er erst mal gerannt. Zum Glück kam dann ein Jeep den Weg reingefahren, aber anstatt sich Nimo in den Weg zu stellen, wird auch noch schön zur Seite gefahren. SUPER sag ich da nur. Vera hat ihn dann zu Pferde wieder eingefangen. Ich hab mir mein Gemecker zum Glück verkneifen können, sonst wären wir vermutlich disqualifiziert worden. 

Danach ging es schon wieder auf den Rückweg als uns plötzlich einfiel: DIE UNTERWEGSAUFGABE!! Ein Gedicht aus den Wörtern: Pferdchen, Pfannekuchen, Malzbier und Sonnenschirm. Also hielten wir unterwegs an und während Heike und Vera fleißig dichteten, meckerten und jammerten Tina und ich um die Wette, weil sich unsere Sättel nach viereinhalb Stunden hart wie Holz anfühlten. 

Fast wieder auf dem Hof angekommen, mussten Tina und Vera noch ein Softballspiel vom Pferd aus bewältigen. Ich glaube sie hatten drei Minuten Zeit und mussten den Ball sooft über das Netz werfen und wieder fangen wie möglich. Heike musste sich Schal, Handschuhe und Mütze aufsetzten und Luftballons aufpusten. Ich musste sie zuknoten.... hat aber nicht besonders gut geklappt. 

So, endlich nach fünf Stunden geschafft. Schnell noch den heilen Luftballon abgegeben. Da die Siegerehrung erst mal nächsten Tag war, konnten wir direkt einpacken und nach Hause fahren. 

Am nächsten Tag fuhr ich dann gegen Mittag wieder Richtung Hövelsberg. Vera konnte leider nicht und Heike und Tina waren sowieso da, da sie noch an dem Turnier teilnahmen. 

Ist dann ein 23. Platz geworden. Richtig zufrieden waren wir nicht, aber ich war eigentlich schon froh, dass ich meine erste Rallye heil überstanden hatte. 

Meike Müller mit Nimo

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