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ZIRKUSKURS am 10.04.2010 
auf dem Westerhaushof 

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Am Sonntag den 10.04.10 ging es wieder auf nach Hamminkeln zum Zirkuskurs bei Annika Gamerad. Jana und ich packten Taschen mit den nötigen Sachen, die wir für diesen Tag brauchen würden. Um 7.30 Uhr hieß es Pferde füttern. Während die Pferde ihr Frühstück genossen, machten wir den Hänger fertig. Anschließend wurden die Pferde noch mal schnell übergeputzt, Gamaschen drauf und ab in den Hänger. 

Pünktlich um 8 Uhr brachen wir auf zum Westerhaushof nach Hamminkeln. Kurz vor 9 Uhr trafen wir als einer der ersten Teilnehmer dort ein. Nach kurzen Anweisungen holten wir die Pferde raus und brachten sie zu den bereits vorbereiteten Paddocks. Bis die restlichen Teilnehmer eingetroffen waren, versorgten wir unsere Pferde mit ausreichend Heu und Wasser. 

Um ca. 9.30 Uhr wurden alle Teilnehmer zur Vorbesprechung zusammengetrommelt. In einer gemütlichen Runde wurde sich vorgestellt und kurz erzählt, was unser Pferd bereits kann und woran wir gerne noch arbeiten möchten. Wir wurden in Gruppen eingeteilt und dann ging es auch schon los. Wirbel und ich gehörten zur ersten Gruppe, Jana mit Gramina zur zweiten Gruppe. 

Zuerst führten wir die Pferde ein wenig warm und mussten sie an einem bestimmten Platz abstellen und uns von ihnen entfernen. Die Pferde mussten währenddessen natürlich stehen bleiben bis wir wieder bei Ihnen waren. Ganz praktisch, wenn man was vergessen hat, sein Pferd abstellt und es wartet auch wirklich an dieser Stelle. 

Nachdem die erste Aufgabe bei jedem geklappt hat, wurden die Zügel auf Widerristhöhe zusammen geknotet, wir sollten uns auf Schulterhöhe neben dem Pferd stellen und möglichst mit einer Hand am Zügel und nur wenig Zug rückwärts richten. Auch das klappte bei jedem Teilnehmer recht schnell und problemlos. 

Nun kamen wir zu der schwierigen Aufgabe, unserem Pferd das Kompliment beizubringen. Dazu wurde bei jedem Pferd eine Fußlonge angelegt, um sich selbst und das Pferd vor Verletzungen zu schützen. Das Bein wird angehoben und mit gleichzeitigem Zug am Zügel sollte das Pferd das Gewicht nach hinten verlagern und ins Kompliment gehen. 

Natürlich klappt das nicht gleich bei jedem Pferd. Wirbelwind kannte diese Lektion bereits. Daher war das für uns noch eine recht einfache Aufgabe. Obgleich hier natürlich der Vorführeffekt zum Vorschein kam und Wirbel im ersten Versuch gar nicht daran dachte, ins Kompliment zu gehen. 

Nachdem wir nun doch noch zeigen konnten, dass wir diese Lektion beherrschten, wurde an der Feinarbeit gearbeitet. Wirbel sollte auf Antippen mit der Gerte am Bein und einem entsprechenden Kommando, das Bein anheben. Dann kam das Kommando Kompliment. Hier ging es nun darum, dass Wirbel solange im Kompliment bleibt, bis er das Kommando aufstehen bekommt. Hieran durften wir nun erst mal ein wenig pfeilen. 

Nachdem alle Teilnehmer damit durch waren, hatten wir zunächst einmal Pause und die 2. Gruppe kam zum Zuge. Auch hier waren noch einige Pferde, die das Kompliment noch gar nicht kannten. Einige harte Fälle waren auch dabei. Wie weit gegangen wurde, konnten alleine die Besitzer entscheiden! Wer abbrechen wollte, konnte natürlich abbrechen. 

Um ca. 14 Uhr wurde die wohlverdiente Pause eingeläutet. Der Pizzamann war bereits da und hat das Essen gebracht. Natürlich bin mal wieder ich beim Aussuchen der Nudeln verrutscht und hatte mir extrascharf bestellt. Ich hab keine Ahnung was ich da gegessen hab, es war einfach nur scharf…. 

Nach der Pause wurden die Gruppen neu gemischt. Die Pferde, die das Kompliment bereits beherrschten, gingen zur nächsten Lektion, dem Knien oder Hinlegen über. Auch Wirbel hatte inzwischen verstanden, was wir von ihm wollten, und durfte nun auch knien üben. Das klappte auch schon ganz gut. Ein wenig Widerstand hatte er geleistet, dann aber doch sehr schnell kapiert dass wir nichts Schlimmes von ihm wollten und schön brav still gehalten. Hierzu brauchte ich jedoch keine Trense mehr, da er das Grundkommando ja bereits kannte und freiwillig mitgearbeitet hat. Eine Fußlonge bekam er jedoch aus Sicherheit und um das Ganze ein wenig zu vereinfachen noch angelegt. 

Nach dieser Lektion durfte jeder zur Auflockerung noch ein paar einfache Übungen probieren. Diese wären gewesen:

  • Teppich ausrollen
  • aufs Podest steigen
  • Spanischen Schritt

 

Wirbelwind kannte alle drei Aufgaben bereits. Den Teppich fand er trotz Leckerchen sehr uninteressant. Das kleine und auch große Podest kennt er mittlerweile auch schon. Allerdings haben wir das zuhause nie üben können und so brauchte er da immer eine kleine Hilfestellung. Wenn ich den ersten Huf auf das flache Podest gesetzt habe, hat er sich meist von selbst getraut mit dem zweiten Huf ebenfalls aufzusteigen. 

Auch bei dem großen Podest ist er mit wenig Hilfe hochgestiegen. Beides war komplett ohne großen Widerstand und absolut stressfrei. 

Dann kamen wir zum Spanischen Schritt. Zuhause haben wir den bereits weiter geübt, so dass er das auch schon im Laufen konnte. Die Schritte kommen langsam und manchmal zögerlich, aber dafür richtig. Auch hier hieß es nun, das Erlernte auszubauen. 

Er sollte nun nicht mehr nur Schritt links, Schritt rechts, spanischen Schritt machen, sondern versuchen, mit jedem Schritt auszuholen. Bei der ersten Probe klappte das auch schon sehr gut. Damit war der Kurs für uns abgeschlossen. 

Unsere Hausaufgaben: 

  • beim Kompliment auf Gerte das Beinheben und solange im Kompliment bleiben bis das Kommando auf kommt. Vielleicht darauf aufbauend auch schon das Knien üben?! 
  • Spanischen Schritt mit jedem Schritt ausführen. Langsam und mit wenigen Wiederholungen anfangen und immer weiter steigern. Später sollte das dann auch im Trab mal klappen… 

 

Es war mal wieder ein sehr schöner und lehrreicher Tag. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht und viele neue Anregungen geboten. Nun freuen wir uns auf den nächsten Kurs…. 

Nicole Stanke

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