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1. Sonsbecker Hobby Trophy 2005

 

Am 4. Juni 2005 fand in Sonsbeck auf der Anlage des Reitvereins Graf Haeseler die 1. Sonsbecker Hobby-Trophy statt. 

Britta, Vera, Tina und ich meldeten uns als Team für diesen Tag an. Erwartet haben wir eine Art Rallye mit Geschicklichkeitsaufgaben, so war es jedenfalls ausgeschrieben. Als wir dort ankamen, sahen wir schon, was auf uns zukam. Im Mittelteil der Rennbahn sollten acht Aufgaben von jedem Reiter bewältigt werden. Zwei weitere Aufgaben warteten auf uns in der Reithalle, diese mussten ohne Pferd absolviert werden, außerdem kam eine theoretische Aufgabe dazu. 

Aufgabe 1 (Wet Game) war eine feucht fröhliche Angelegenheit. Man musste aus einem Eimer Wasser schöpfen, dann mit dem Pferd an der Hand im Slalom um Pylonen laufen und das Wasser dann in einen Messbecher gießen. Dafür hatte man 1,30 Minuten Zeit oder bis sich ein Liter Wasser im Messbecher befand (wir waren gar nicht schlecht darin). 

Bei der 2. Aufgabe (Goal Riding) sollte ein großer Gymnastikball vom Pferd (!) 6 m weit in ein 1,5 m breites Tor gerollt werden. Dafür hatte man max. 2 Minuten Zeit. Je schneller, desto weniger Strafpunkte bekam man. Eigentlich rechnete ich bei Montana und mir mit einem guten Erfolg, da Montana sehr gerne Fußball spielt. Doch leider war es etwas windig und der Ball rollte überall hin - nur nicht durch das Tor. Das einzige Team aus unserer Gruppe, dem das gelang, waren Britta und Davina. 

Posten 3 (Präzision) war ein kleiner Geschicklichkeitsparcours. Dort sollten drei Hindernisse bewältigt werden: Querpassage, Rückwärts-L, Labyrinth. Die Maximale Zeit pro Teilnehmer betrug 5 Minuten. 

Das 4. Spiel (Barrel Race) ging auf Zeit. Der vorgegebene Parcours sollte in der schnellstmöglichen Zeit bewältigt werden. Die Maximale Zeit betrug 2 Minuten. Wurde ein Hindernis umgeworfen, gab es dafür Strafpunkte. Für unser Team war es das erste Tonnenrennen überhaupt, und es hat viel Spaß gemacht. 

Beim Tümpel des Grauens, die 5. Aufgabe, mussten folgende Aufgaben innerhalb von 5 Minuten geritten werden: Wippe, Weidetor, Wasserloch, Brücke und ein Flattertor. Die Hindernisse konnten in beliebiger Reihenfolge geritten werden. Dass Montana nicht durchs Wasserloch gehen würde, war mir eigentlich schon klar, aber die Brücke hatten wir beim Trail-Übungstag so schön geübt, aber nix war, dafür hat der Rest gut geklappt, und die anderen Teammitglieder haben ja alles schön bewältigt. 

Die Station 6 war das Can Race. Man musste nur mit Halsriemen, ohne dass man die Zügel zu Hilfe nimmt um 4 Sprungständer reiten, auf die man Pappbecher setzten musste, die nicht herunterfallen durften. Maximale Zeit war 2 Minuten. Bei Zügelaufnahme war das Spiel sofort beendet, man behielt aber die bis dahin gesammelten Punkte. Unser Team war echt gut. 

Das vorletzte Spiel zu Pferd war das Ribbon Race. Diese Prüfung wurde als Paar geritten. Zwei Reiter mussten, mit einem Band verbunden, Slalom um Pylonen reiten, ohne eine umzuwerfen und ohne das Band loszulassen. Dies dauerte so lange, bis man 4 Runden voll hatte oder 2 Minuten um waren. Wir beschlossen, dass aus unserem Team die beiden großen Braunen und die beiden etwas kleineren Blonden gut zusammenpassen würden. Hat auch alles funktioniert (bei den Braunen zwar knapp, aber geschafft). Nun hatten wir den letzten Parcours vor uns, Jumping Jack Flash. In vorgeschriebener Reihenfolge sollten fünf Hindernisse schnellstmöglich bewältigt werden. Maximale Zeit waren 2 Minuten. Für Fehler und Umrunden von Sprüngen gab es Strafpunkte. Zuerst kam ein Steilsprung (ich Angsthase sollte springen, doch der Sprung war winzig J), dann musste man mit der Gerte einen kleinen Eimer von der Tonne schlagen, über 4 Trabstangen (traben natürlich), noch einmal über einen (kleinen) Steilsprung und dann als letztes die Mühle. 

Nun hatten wir Zeit unsre Pferde zu versorgen und zu verladen, denn die nächsten Prüfungen sollten ohne Pferde stattfinden. 

Zuerst eine kleine Theorierunde – 3 Fragen nicht-rund-ums-Pferd mussten beantwortet sowie ein Geschicklichkeits-Puzzel gelegt werden. 

Prüfung 10 “Die Adler fliegen wieder“ wollte ich persönlich immer schon mal ausprobieren - Bullenreiten war angesagt. Der Reiter sollte sich 1 Minute auf dem elektrischen Bullen halten können. Mit viel Lachen und vielen “Huchs“ und „Aaahs“ flogen alle aus unserem Team zwischen 11 und 27 Sekunden vom Bullen. Hat aber sehr viel Spaß gemacht. 

Bei der nächsten Prüfung Surprise, Surprise, wie der Name schon sagt ein Überraschungsspiel, musste einer aus dem Team (ich) in eine Schubkarre klettern, die dann im Slalom um Hindernisstangen, von einem anderen Teammitglied (Tina) geschoben werden musste. Danach waren Vera und Britta dran. Anschließend mussten alle Teammitglieder auf ein überdimensionales Skipaar und im Gleichmarsch eine abgesteckte Strecke hin und zurück laufen. Da unser Team sich über die Schrittfolge (vorne hieß es links, hinten rief einer rechts) nicht so ganz im klaren war, ich dadurch an der Spitze 3 mal auf die Nase gefallen bin, haben wir dafür sehr viel Zeit gebraucht. Maximal sollte der Parcours in 2 Minuten geschafft sein. Na ja, ins Ziel sind wir ja dann auch irgendwie gekommen. (Anm.: Die Lachmuskeln wurden dabei arg strapaziert J. Das mit dem Link und Rechts üben wir dann noch einmal in Ruhe.) 

Am Ende hat unser Team in der Gesamtwertung den 2. Platz erreicht, womit wir überhaupt nicht gerechnet haben (*freu*). 

In der Einzelwertung erreichte Britta den 3., Vera den 14., ich den 16. und Tina den 38. Platz.

Weitere Ergebnisse unserer Mitglieder: Sabrina Moll mit Coffee - 5. Platz in der Teamwertung und 26. Platz in der Einzelwertung. 

Heike Worm

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